Freitag, 4. September 2009

Ankunft und erste Woche in Moskau


Nachdem Marc unseren Blog feierlich eröffnet hat, werde ich nun auch mal über die erste Woche berichten.
Nachdem mein Flug mit gut einer halben Stunde Verspätung gestartet kam ich zu meiner Freude doch pünktlich in Moskau - Domodedovo an. Ich hoffte also meine Patin nicht zu lange auf mich warten zu lassen. Leider hatte ich meine Rechnung ohne die russische Einreisekontrolle gemacht, die mich gut 90 Minuten warten ließ, bevor ich endlich ins Land der unbegrenzten Wartezeiten einreisen durfte.
Nach einer etwa einstündigen Fahrt im Airportexpress (woher dieser Name kommt kann ich leider nicht sagen) wurde ich von meiner Patin zu einem stark baufälligen Gebäude geführt, welches mir die nächsten Monate als Unterkunft dienen wird :).


Nach kurzer Bekanntmachung mit den übrigen Studenten stürzte ich mich unmittelbar in die Großstadt um einen Snack zu mir zu nehmen. Auf den Teller kam dann letztendlich folgendes:


Außerdem machte ich erstmals Erfahrung mit den wilden Hunden, die hier an jeder Straßenecke anzutreffen sind. Kurz nachdem ich wieder im Wohnheim angekommen war, trafen auch die übrigen EUFHler ein und wir veranstalteten noch einen kurzen Spaziergang durch das umliegende Viertel. Wir sind hier gemeinsam in einem 2-Raum-Appartment mit einem Franzosen (Ben) untergebracht und teilen uns auch ein traumhaftes Badezimmer. Die Küche ist allerdings für den ganzen Flur (>70 Personen) gemeinsam.
Die nächsten Tage verbrac
hten wir größtenteils damit, dass nötigste für das Leben in Moskau einzukaufen und erste umliegende Sehenswürdigkeiten zu betrachten. Besonders die Metro-Stationen sind einen Ausstieg wert. Hier finden sich häufig beeindrucken Mosaike oder altertümlich ausgestatte Bahnsteige.


Selbstverständlich folgten wir auch der Moskwa, runter zum Gorky Park. Den Wind of Change konnten wir aber auf Grund des starken Verkehrs nicht vernehmen.

Als Fazit meiner ersten Woche kann ich folgendes Sagen: Moskau ist eine beeindruckende Stadt, sofern man über genügend Zeit sowie das nötige Kleingeld verfügt. Seit ich den ersten Schock überwunden habe fühle ich mir durchaus wohl und freue mich auf die nächsten Monate.

4 Kommentare:

  1. Hört sich ja primaballerina an :)
    Schon mit nem Verlag gesprochen? Zwecks Veröffentlichung bei Wiederkehr? ;)
    Grüße aus Unna

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  2. Ist der Snack aus Fleisch oder Ei? Sieht sehr lecker aus ;)

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  3. Ihr seit euch aber nicht sehr einig über die Anzahl Menschen in der Küche?!?!

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  4. @ Micha: Zeig mal mehr Mitgefühl für unsere Situation ;-) Zumal Sandra und ich jetzt auch noch krank sind ^^

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